Bei freundlichem Wetter trafen sich am Samstagmorgen, 17. Oktober 26 Personen, bestehend aus Grundeigentümer, Naturfreunden sowie Mitgliedern des Natur- und Vogelschutzvereins Buchs-Werdenberg, für den Einsatz zu Gunsten der Natur beim Saxhof. Unter Anleitung von Pro Riet und mit Pflanzmaterial des Landesforstbetriebs Unterau im benachbarten Schaan wurde auf einer Länge von 160 Metern vis à vis des Greifvogelparks eine Niederhecke mit 320 einheimischen Sträuchern gepflanzt. Der neu gepflanzte Abschnitt ergänzt die vorjährige, über 300 lange Hecke und den ebenfalls im letzten Jahr angesäten und aktuell wunderbar blühenden Krautsaum. Südlich angrenzend an die neu gepflanzte Hecke wird im Frühjahr 2027 ein weiterer, blütenreicher Krautsaum angesät. Im Anschluss an die Pflanzung wurden Gross und Klein von der Familie Schwendener zu einem gemütlichen Ausklang zu Speis und Trank eingeladen.
Bei der Planung der Standorte wurde darauf geachtet, dass die Produktion von Nahrungsmitteln sowie die biodiversitätsfördernden Flächen bestmöglich aufeinander abgestimmt werden. Die neu gepflanzte Hecke gliedert sich bestens zwischen bereits bestehenden und ökologisch wertvollen Flächen, wie z. B. Buntbrachen in der nahen Umgebung, ein. Von den ökologischen Aufwertungen profitieren diverse Tierarten und auch die angrenzenden landwirtschaftlich produktiven Flächen profitieren von „Nützlingen“, welche sich in den Hecken- und Saumflächen ansiedeln werden. Erste faunistische Beobachtungen (z. B. Wespenspinne oder Kleiner Perlmuttfalter) machen bereits Hoffnung auf mehr. Einige der helfenden Hände kamen während der Pflanzung sogar in den Genuss eines über den Röllbach ins Rietli fliegenden blauen Juwels, besser bekannt als Eisvogel.
Ein besonderer Dank gilt dem Natur- und Vogelschutzverein Buchs-Werdenberg, welcher im Rahmen seines 125-jährigen Jubiläums nicht nur bei der Pflanzung mitgeholfen hat, sondern auch die Kosten für 125 Sträucher übernahm. Weiter werden die ökologischen Aufwertungsmassnahmen von Pro Riet begleitet und mitfinanziert.








Fotos: Markus Weber und Dominic Frei