Was frisst ein Igel gerne? Und wo schläft er eigentlich? Beim Familien-Workshop von Pro Riet letzten Samstag in Grabs wurde der Garten aus den Augen eines Igels erkundet – und am Ende entstanden neue Verstecke für die stacheligen Gartenbewohner.
Auf Igelpfaden durch den Garten
«Findet der Igel in einem Steinhaufen Futter?» – «Passt ein Igel unter diesem Zaun durch?» Mit solchen Fragen machten sich die Kinder gemeinsam mit ihren Mamis und Papis auf den Igelspaziergang. Sie schauten genau hin und entdeckten, was der Garten aus Sicht eines Igels zu bieten hat: In der Wiese wimmelt es von Futtertieren, der Kompost lockt mit allerlei Leckerbissen und unter Hecken und Laubhaufen finden sich geschützte Plätze zum Schlafen.
Ein Zuhause für den kleinen Stachelfreund
Was ein Igel zum Wohlfühlen braucht, probierten die Kinder gleich selbst aus: Voller Eifer bauten sie kuschelige Verstecke. Äste wurden gesucht und herangeschleppt. Die Kleinsten trugen die grössten Stücke. Laub wurde gesammelt, Hölzer aufeinandergestapelt. Und langsam entstanden sie: kleine, wilde Rückzugsorte in der Hecke – ein kleines Igel-Feriendorf, jedes «Häuschen» anders als das andere. Nun darf man gespannt sein, wann die ersten stacheligen Bewohner einziehen.
Ein Nachmittag mit Wirkung
Der Workshop zeigte auf spielerische Weise, wie viel ein naturnaher Garten zu bieten hat – und wie einfach es sein kann, etwas für die heimische Tierwelt zu tun. Wer einmal mit den Augen eines Igels durch den Garten gegangen ist, sieht Laubhaufen, Wiesen, Kompost, Hecken und Hindernisse mit anderen Augen. Vielleicht raschelt es schon bald nachts in einem der neuen Verstecke im Dorfgarten Grabs. Und vielleicht schaut dann tatsächlich irgendwo zwischen Ästen und Laub eine kleine Igelnase hervor.














